Ganz Deutschland geht es gut,
ganz Deutschland? Deutschland 2015: Jobwunder, die Steuern sprudeln, die Wirtschaft boomt, es geht uns doch gut! Wenn auch Sie bei diesen Aussagen ins Grübeln geraten, sind Sie nicht die Einzigen. Wir laden Sie mit unserer Kampagne „Das muss drin sein.“ ein.



Ostsee Zeitung: Sowjetdenkmal am Neuen Markt: Kirche setzt auf Kompromiss

Pastor Christoph Lehnert regt einen internationalen Architekturwettbewerb zur künftigen Gestaltung des Markt- platzes an. Eine Tiefgarage lehnt der Geistliche rigoros ab.

Fotos:Stefan Sauer
Fotos:Stefan Sauer

OZ-Artikel von Von Marlies Walther:
Es ist das umstrittenste Denkmal in Stralsund Das sowjetische Ehrenmal am Neuen Markt, unmittelbar vor der Marienkirche. Die einen möchten den mächtigen Obelisken lieber heute als morgen von seinem angestammten Platz vor dem Nordeingang der Kirche ver- bannen. Die anderen pochen auf den Denk- malstatus genau an dieser Stelle, denn die Anlage befindet sich im Kern des von der Unesco als Weltkulturerbe anerkannten Stadtgebietes und ist auf der Liste der Bau- denkmale mit der Nummer 607 eingetragen. mehr

 
Willkommen auf der Internetpräsenz der Fraktion LINKE offene Liste

Unsere Anfragen und Anträge in der Bürgerschaftssitzung am 02. März.

• Anfrage:

Nutzung des Arials am Kütertor (ehemals Jugendherberge)

Woran liegt es, dass das Areal am Kütertor (ehemals Jugendherberge) noch keiner Nutzung zugeführt wurde.
Kann die Hansestadt in der Sache dort unterstützend wirksam werden?

Begründung:

Die Baumaßnahme ist seit längerem abgeschlossen. Bürger fragen, warum die Gebäude immer noch leer stehen.


• Anfrage:

Stand der Vermaktung Kloster Rambin

Wie viele Angebote und Konzepte sind zur zukünftigen Nutzung der Klosteranlage Rambin im Rahmen der Ausschreibung abgegeben worden?

Was kann bisher zum Inhalt der Nutzungskonzepte gesagt werden?

Wie will die Hansestadt Stralsund das Areal einer zukunftsträchtigen Nutzung zuführen und soll weiterhin an einer Lösung auf Grundlage eines Erbbaurechtsvertrages festgehalten werden?

Begründung:

Bereits seit 2010 versucht die Hansestadt Stralsund die Klosteranlage in Rambin auf der Basis eines Erbbaurechtsvertrages zu vermarkten. Dieses Bemühen war bisher erfolglos. Im Herbst 2016 gab es ein erneutes Bemühen.
Am 15. Dezember ist die Frist zur Abgabe von Nutzungskonzepten zum Erwerb eines Erbbaurechtes für die Klosteranlage Rambin abgelaufen. Das Ergebnis ist nicht bekannt.


• Anfrage:

Stand der Vermarktung Grundstück ehemals Ölspaltanlage

Wie ist der Stand der Vermarktung des Grundstückes Greifswalder Chaussee (ehemals Ölspaltanlage).
Welche künftigen Nutzungen sind hier vorgesehen.

Begründung:

Es besteht ein öffentliches Interesse!


Christina Winkel, in Georg Kreissler`s „ Lola Blau“
Christina Winkel, in Georg Kreissler`s „ Lola Blau“

1974 begann ich am Theater Stralsund - genau mit die- sem Gedankengut aus Georg Kreissler`s „ Lola Blau“ - als junge Mezzosopranistin. Bis 1989 lebte ich voller Inbrunst, voller Lust, voller Hingabe und Wohligkeit diesen Beruf.
Mit der Vereinigung Deutschlands kam die Angst; die Angst, diesen wunderschönen Beruf zu verlieren. Denn es galten plötzlich andere, schärfere, menschenun- würdige Gesetze. Reihenweise wurden Kolleginnen und Kollegen,die noch keine 15 Jahre am Theater waren, entlassen. Ich fiel unter die „ Glücklichen“, für die die damalige Gewerkschaft „Kunst“ der DDR die Unkünd- barkeit erkämpfte. Das war ein Riesenerfolg! Seitdem stellte ich mich als Linke an die vorderste Front der Gewerkschaft GDBA (Gewerkschaft Deutscher Bühnenangehörige) am Theater und habe so manchen Kampf gewonnen und auch verloren. Die verschie- denen Gewerkschaften am Theater sind eine große Kraft, um bessere Arbeitsbedingungen und bessere Entlohnung zu erreichen.
Auch sie sind wütend über die seit Jahren andauernden Entwicklungen in Richtung Fusionen und damit einhergehenden Abbau von Arbeitsplätzen und einer immer schleichenderen kulturellen Verelendung der Bevölkerung. Die herrschende Politik bestimmt die Richtung – zur Zeit in Richtung Theaterstrukturreform. Man will etwas „reformieren“; reformieren jedoch heißt, dass eine Reform Neues, Besseres hervorbringen sollte. Reformieren bedeutet nicht, Abbau des Bestehenden in Größenordnungen! Diese Theaterstruktur- reform muß gestoppt werden - sofort!
Man kann und darf Theater nicht als Kostenfaktor sehen. Die Theaterstruktur in Mecklenburg-Vorpommern hat sich doch bestens bewährt. Sollte man nicht lieber investieren statt reformieren? Die Theater haben Hervorragendes geleistet bei gleichbleibenden Subventionsmitteln seit dem Jahre 1994! Auf Kosten und Ausbluten der Macher. mehr

Zum 1. Januar 2017 ist durch den Landkreis V-R eine neue Verwaltungs- vorschrift zur Angemessenheit der Bedarfe für Unterkunft und Heizung zum SGB II und SGB XII in Kraft getreten. Es ist zu erheblichen Änder- ungen gegenüber der bisherigen Richtlinie gekommen. Die Anzahl der so genannten Teilwohnungsmärkte wurde erweitert. Während es bisher 7 gab, sind es nunmehr 11.
So bestand die Insel Rügen ursprünglich aus 2 Vergleichsräumen, be- steht jetzt aus 4 Vergleichsräumen. So gibt es die Raumschaften Saßnitz, Stadt Bergen, Bergen und Ostseebäder. Außerdem sind einige Gemeinden, wie z.B. Altefähr der Raumschaft Stralsund zugeordnet worden.
Ähnlich stellt sich dies für den Bereich des ehemaligen Landkreises NVP dar. Hier ist die Raumschaft Stralsund, die Halbinselkette (Darß), die Stadt Grimmen, Grimmen, die Stadt Ribnitz-Damgarten sowie Ribnitz-Damgarten.
Die entsprechende Richtlinie ist vollständig auf der Internetseite des Jobcenters veröffentlicht. Auch wurden die Quadratmeter bezüglich angemessenen Wohnraums teilweise angehoben. Für Alleinstehende betragen diese nunmehr statt 45 nunmehr 50 m², für zwei Personen bis zu 65 m², für drei Personen bis zu 75 m², für vier Personen bis zu 90 m² usw. Zudem wurde die so genannte Bruttokaltmiete (Kaltmiete plus kalte Nebenkosten) gemäß der neuen Richtlinie angepasst. In Stralsund betrug diese bei einem 1 Personen Haushalt z.B. 263 € und beträgt jetzt 295 €.  mehr

1. Februar 2017

Fraktion LINKE offene Liste informiert sich über die Mitarbeit der Hansestadt Stralsund in der Arbeitsgemeinschaft „Historische Städte“

Die Fraktion LoL spricht sich für die Weiterführung der Städtebauförderung des Bundes und für einen Masterplan „Sozialer Wohnungsbau“ in Stralsund aus!

Die Bürgerschaftsfraktion Linke offene Liste konnte in ihrer Sitzung am 30.01.2017 den Leiter des Bereiches Planung und Denkmalpflege im Stralsunder Bauamt, Herrn Ekkehard Wohlgemut, und seine Mitarbeiterin, Frau Sabine Uhlig, begrüßen. Damit wurde unsere Reihe konstruktiver Kontakte zu den Bereichen der Stadtverwaltung fortgesetzt. Wir wurden über die Tätigkeit der Arbeitsgemeinschaft „Historische Städte“ informiert – natürlich immer mit einem Bezug zu unserer Stadt, die selbst auch Mitglied ist.

Die ARGE Historische Städte wurde 1973 von den Städten Bamberg, Lübeck und Regensburg gegründet und 1991 um Görlitz, Meißen und Stralsund erweitert. „Die sechs Städte stehen alle gleichermaßen vor der Aufgabe, ihr historisches Erbe zu bewahren und sich gleichzeitig als moderne, zukunftsfähige Kommunen weiterzuentwickeln“, so Herr Wohlgemuth. Herr Wohlgemuth illustrierte seinen Vortrag mit einem kurzen Film, Frau Uhlig überreichte Flyer und eine CD zu 40 Jahren Städtebauförderung – die ARGE hatte unlängst ihr 25. Jubiläum.
Die Arbeitsgemeinschaft engagiert sich für die Sicherung von Städtebauförderungsmitteln und bringt sich im Kontakt mit dem zuständigen Bundesministerium von Anfang an bei den Novellierungen des Planungs- und Baurechtes ein. mehr

Vorweg möchte ich erwähnen, dass einige der gestellten Anfragen eigentlich in den Fachausschüssen bearbeitet werden sollten bzw. Anfragen mehrmals durch die Verwaltung in vorhergegangenen Bürger- schaftssitzungen beantwortet wurden. Leider gibt es immer noch Fraktionen, die sich an diese Richtlinien nicht halten wollen oder können. Unsere Fraktion stellte zwei Anfragen an die Verwaltung

– Wer ist für den Abriss der denkmalgeschützten Minol-Tankstelle verantwortlich und wie kann es  sein, dass an denkmalgeschützten Gebäuden Werbemittel angebracht werden dürfen, die nicht mit unserer Auffassung einer Weltkulturerbestadt konform gehen.
Sehr ernüchtern war die Antwort der Verwaltung - zu diesem Sachverhalt ermittle nun die Polizei. Das ist für uns nicht nachvollziehbar, denn es wäre ja nicht das erste denkmalgeschützte Gebäude, was sang- und klanglos aus unserem Stadtbild von der Bildfläche verschwindet, man erinnere sich nur an den Gasometer an der Greifswalder Chaussee.

- Die Antwort auf unsere zweite Anfrage "Genehmigungen von Werbung an Baudenkmalen" war schon etwas befriedigender, da die Verwaltung mit der Firma Bläße-Immobilien in Kontakt getreten ist, um den Schandfleck zu beheben. mehr

Neuer Markt, Marienkirchhof, Ehrenmal, Stele von Norden (Foto: LAKD-MV/LD, A. Bötefür)
Neuer Markt, Marienkirchhof, Ehrenmal, Stele von Norden (Foto: LAKD-MV/LD, A. Bötefür)
22. September 2014

Sowjetisches Ehrenmal soll stehen bleiben

Die Bürgerschaftsfraktion der Linken offenen Liste nahm in ihrer Sitzung am 22.09.2014 den Artikel „Landesamt: Sowjetisches Ehrenmal soll stehen bleiben“ in der OZ vom 20./.21.09.2014 zum Anlass, den schon Anfang 2014 mehrfach geäußerten Standpunkt der Fraktion Die LINKE noch einmal ausdrücklich zu bekräftigen:

Wir stehen ein für den Erhalt und die Pflege des Denkmals an seinem angestammten Platz. Die Argumente von Herrn Dr. Dieter Bartels sind aus mehrfacher Hinsicht unakzeptabel.

Die Fraktion dankt Herrn Dr. Winands vom Landesamt für Denkmalpflege für seine sachlichen und verantwortungsgeprägten Ausführungen zum Erhalt des Denkmals.

s.h. Artikel Dr. Winands, Landesamt für Denkmalpflege