Junior Wahl 2017

Juniorwahl 2017 parallel zur Bundestagswahl - Alle Infos dazu gibts hier


Ganz Deutschland geht es gut,
ganz Deutschland? Deutschland 2015: Jobwunder, die Steuern sprudeln, die Wirtschaft boomt, es geht uns doch gut! Wenn auch Sie bei diesen Aussagen ins Grübeln geraten, sind Sie nicht die Einzigen. Wir laden Sie mit unserer Kampagne „Das muss drin sein.“ ein.



Ostsee Zeitung: Sowjetdenkmal am Neuen Markt: Kirche setzt auf Kompromiss

Pastor Christoph Lehnert regt einen internationalen Architekturwettbewerb zur künftigen Gestaltung des Markt- platzes an. Eine Tiefgarage lehnt der Geistliche rigoros ab.

Fotos:Stefan Sauer
Fotos:Stefan Sauer

OZ-Artikel von Von Marlies Walther:
Es ist das umstrittenste Denkmal in Stralsund Das sowjetische Ehrenmal am Neuen Markt, unmittelbar vor der Marienkirche. Die einen möchten den mächtigen Obelisken lieber heute als morgen von seinem angestammten Platz vor dem Nordeingang der Kirche ver- bannen. Die anderen pochen auf den Denk- malstatus genau an dieser Stelle, denn die Anlage befindet sich im Kern des von der Unesco als Weltkulturerbe anerkannten Stadtgebietes und ist auf der Liste der Bau- denkmale mit der Nummer 607 eingetragen. mehr

 
Willkommen auf der Internetpräsenz der Fraktion LINKE offene Liste

Es war ein tolles Erlebnis, den drei jungen Sängerinnen der Musikschule Stralsund zuzuhören. Denn so startete die letzte Bürgerschaftssitzung. Als zweiter Höhepunkt war die Ehrung von Brandrat Jörg Janke.
Er wurde mit dem Brandschutzehrenzeichen der Sonderstufe ausgezeichnet. Die Feuerwehr Stralsund ist mit ihm eng verbunden.

Oberbürgermeister Dr. A. Badrow teilte den Gästen und Bürgerschafts-mitgliedern den Stand der Projektgruppe "Sternenkinder" mit. Ziel ist es, eine Grabfläche auf den Zentralfriedhof einzubinden, sodass auch in Stralsund diese Form der Trauerbewältigung erfolgen kann. Wenn alle Voraussetzungen (auch die Kostenübernahme) geschaffen wurden, könnte im Dezember die erste Bestattung erfolgen. 

Die kleine Anfrage zum Thema Busbahnhof wurde durch die Verwaltung mit den selben Inhalten wie vor kurzem gefüllt. Es existiert noch kein verbindlicher Zeitpunkt, wann dieses Vorhaben umgesetzt wird.
Die Vergabeplanung wird vorbereitet und könnte Mitte 2018 den Aus-schüssen vorgelegt werden. Wobei es immer um die Verknüpfung von Zug-, Bus- und Radverbindungen in diesem Konzept gehen wird. 

Ein weiteres Thema war der Vertragsabschluss Hansedom. Es ist bemerkenswert, dass die Verhand-lungen seit 2015 laufen und immer noch nicht abgeschlossen werden konnten. Uns wurde jedoch zugesichert, dass die Nutzungen bis September zu den alten Bedingungen weiter laufen werden.

Wie aus der Presse zu entnehmen, geht es um den Bestand der Kleingärten unserer Stadt. Die Verwaltung teilte mit, dass in nächster Zeit ein Stadtkleingarten- Entwicklungskonzept vorliegen wird.
So wird es weiterhin ein Dauer-Bestand an Kleingärten geben, bzw. es wurde darauf hingewiesen, dass Gartenbesitzer, die ihren Gärten abgeben mussten, entschädigt wurden bzw. eine andere Fläche zur Verfügung gestellt bekamen. Mit dem Kleingarten-Konzept kann man Juni 2018 rechnen. weiter

Christina Winkel, in Georg Kreissler`s „ Lola Blau“
Christina Winkel, in Georg Kreissler`s „ Lola Blau“

1974 begann ich am Theater Stralsund - genau mit die- sem Gedankengut aus Georg Kreissler`s „ Lola Blau“ - als junge Mezzosopranistin. Bis 1989 lebte ich voller Inbrunst, voller Lust, voller Hingabe und Wohligkeit diesen Beruf.
Mit der Vereinigung Deutschlands kam die Angst; die Angst, diesen wunderschönen Beruf zu verlieren. Denn es galten plötzlich andere, schärfere, menschenun- würdige Gesetze. Reihenweise wurden Kolleginnen und Kollegen,die noch keine 15 Jahre am Theater waren, entlassen. Ich fiel unter die „ Glücklichen“, für die die damalige Gewerkschaft „Kunst“ der DDR die Unkünd- barkeit erkämpfte. Das war ein Riesenerfolg! Seitdem stellte ich mich als Linke an die vorderste Front der Gewerkschaft GDBA (Gewerkschaft Deutscher Bühnenangehörige) am Theater und habe so manchen Kampf gewonnen und auch verloren. Die verschie- denen Gewerkschaften am Theater sind eine große Kraft, um bessere Arbeitsbedingungen und bessere Entlohnung zu erreichen.
Auch sie sind wütend über die seit Jahren andauernden Entwicklungen in Richtung Fusionen und damit einhergehenden Abbau von Arbeitsplätzen und einer immer schleichenderen kulturellen Verelendung der Bevölkerung. Die herrschende Politik bestimmt die Richtung – zur Zeit in Richtung Theaterstrukturreform. Man will etwas „reformieren“; reformieren jedoch heißt, dass eine Reform Neues, Besseres hervorbringen sollte. Reformieren bedeutet nicht, Abbau des Bestehenden in Größenordnungen! Diese Theaterstruktur- reform muß gestoppt werden - sofort!
Man kann und darf Theater nicht als Kostenfaktor sehen. Die Theaterstruktur in Mecklenburg-Vorpommern hat sich doch bestens bewährt. Sollte man nicht lieber investieren statt reformieren? Die Theater haben Hervorragendes geleistet bei gleichbleibenden Subventionsmitteln seit dem Jahre 1994! Auf Kosten und Ausbluten der Macher. mehr

Zum 1. Januar 2017 ist durch den Landkreis V-R eine neue Verwaltungs- vorschrift zur Angemessenheit der Bedarfe für Unterkunft und Heizung zum SGB II und SGB XII in Kraft getreten. Es ist zu erheblichen Änder- ungen gegenüber der bisherigen Richtlinie gekommen. Die Anzahl der so genannten Teilwohnungsmärkte wurde erweitert. Während es bisher 7 gab, sind es nunmehr 11.
So bestand die Insel Rügen ursprünglich aus 2 Vergleichsräumen, be- steht jetzt aus 4 Vergleichsräumen. So gibt es die Raumschaften Saßnitz, Stadt Bergen, Bergen und Ostseebäder. Außerdem sind einige Gemeinden, wie z.B. Altefähr der Raumschaft Stralsund zugeordnet worden.
Ähnlich stellt sich dies für den Bereich des ehemaligen Landkreises NVP dar. Hier ist die Raumschaft Stralsund, die Halbinselkette (Darß), die Stadt Grimmen, Grimmen, die Stadt Ribnitz-Damgarten sowie Ribnitz-Damgarten.
Die entsprechende Richtlinie ist vollständig auf der Internetseite des Jobcenters veröffentlicht. Auch wurden die Quadratmeter bezüglich angemessenen Wohnraums teilweise angehoben. Für Alleinstehende betragen diese nunmehr statt 45 nunmehr 50 m², für zwei Personen bis zu 65 m², für drei Personen bis zu 75 m², für vier Personen bis zu 90 m² usw. Zudem wurde die so genannte Bruttokaltmiete (Kaltmiete plus kalte Nebenkosten) gemäß der neuen Richtlinie angepasst. In Stralsund betrug diese bei einem 1 Personen Haushalt z.B. 263 € und beträgt jetzt 295 €.  mehr

1. Februar 2017

Fraktion LINKE offene Liste informiert sich über die Mitarbeit der Hansestadt Stralsund in der Arbeitsgemeinschaft „Historische Städte“

Die Fraktion LoL spricht sich für die Weiterführung der Städtebauförderung des Bundes und für einen Masterplan „Sozialer Wohnungsbau“ in Stralsund aus!

Die Bürgerschaftsfraktion Linke offene Liste konnte in ihrer Sitzung am 30.01.2017 den Leiter des Bereiches Planung und Denkmalpflege im Stralsunder Bauamt, Herrn Ekkehard Wohlgemut, und seine Mitarbeiterin, Frau Sabine Uhlig, begrüßen. Damit wurde unsere Reihe konstruktiver Kontakte zu den Bereichen der Stadtverwaltung fortgesetzt. Wir wurden über die Tätigkeit der Arbeitsgemeinschaft „Historische Städte“ informiert – natürlich immer mit einem Bezug zu unserer Stadt, die selbst auch Mitglied ist.

Die ARGE Historische Städte wurde 1973 von den Städten Bamberg, Lübeck und Regensburg gegründet und 1991 um Görlitz, Meißen und Stralsund erweitert. „Die sechs Städte stehen alle gleichermaßen vor der Aufgabe, ihr historisches Erbe zu bewahren und sich gleichzeitig als moderne, zukunftsfähige Kommunen weiterzuentwickeln“, so Herr Wohlgemuth. Herr Wohlgemuth illustrierte seinen Vortrag mit einem kurzen Film, Frau Uhlig überreichte Flyer und eine CD zu 40 Jahren Städtebauförderung – die ARGE hatte unlängst ihr 25. Jubiläum.
Die Arbeitsgemeinschaft engagiert sich für die Sicherung von Städtebauförderungsmitteln und bringt sich im Kontakt mit dem zuständigen Bundesministerium von Anfang an bei den Novellierungen des Planungs- und Baurechtes ein. mehr

Neuer Markt, Marienkirchhof, Ehrenmal, Stele von Norden (Foto: LAKD-MV/LD, A. Bötefür)
Neuer Markt, Marienkirchhof, Ehrenmal, Stele von Norden (Foto: LAKD-MV/LD, A. Bötefür)
22. September 2014

Sowjetisches Ehrenmal soll stehen bleiben

Die Bürgerschaftsfraktion der Linken offenen Liste nahm in ihrer Sitzung am 22.09.2014 den Artikel „Landesamt: Sowjetisches Ehrenmal soll stehen bleiben“ in der OZ vom 20./.21.09.2014 zum Anlass, den schon Anfang 2014 mehrfach geäußerten Standpunkt der Fraktion Die LINKE noch einmal ausdrücklich zu bekräftigen:

Wir stehen ein für den Erhalt und die Pflege des Denkmals an seinem angestammten Platz. Die Argumente von Herrn Dr. Dieter Bartels sind aus mehrfacher Hinsicht unakzeptabel.

Die Fraktion dankt Herrn Dr. Winands vom Landesamt für Denkmalpflege für seine sachlichen und verantwortungsgeprägten Ausführungen zum Erhalt des Denkmals.

s.h. Artikel Dr. Winands, Landesamt für Denkmalpflege